Kurzfilm „Schwäbisch für Reigschmeggte‟
HfG Schwäbisch Gmünd
2006

Wir sind schon ein eigenartiges Völkchen, wir Schwaben. Mit Ecken und Kanten, einem gesunden Selbstvertrauen und immer mit Argwohn alles Neue betrachtend.

Das heißt aber nicht, dass wir dem Fortschritt nicht positiv gegenüberstehen, immerhin geht ein gerüttelt Maß von Fortschritt ja von unserem Ländchen aus. Man denke an Mercedes oder an Robert Bosch. Auf unsere Art sind wir trotzdem „Global Player‟. Wir werkeln und bauen, die halbe Welt kauft unsere Produkte und so sind wir zufrieden. Wir bauen stolz den Mercedes, fahren aber bescheiden den Opel.

Uns wird Geiz nachgesagt, was ganz falsch ist. Wir sind halt sparsam, auch mit Worten. Enthusiastische Äußerungen sind uns zuwider. So wird der richtige Schwabe, wenn er nach einem Essen gefragt wird, wie es ihm denn geschmeckt habe, als höchstes Lob ein: „Nicht schlecht” von sich geben. „Nicht schlecht” bedeutet in Wirklichkeit „Spitze”.

Projektarbeit zusammen mit Sandra Teschow.